Freitag, 10. Februar 2017

Unboxing Wanderschuh KEEN Galleo Mid WP


Die neuen Wanderschuhe von KEEN sind eingetroffen. Seid für einen ersten Eindruck dabei beim Auspacken. Das Wanderpfa.de-Team

Mittwoch, 8. Februar 2017

Vorstellung: ViewRanger Outdoor-Navigation

Das Angebot an Outdoor-Apps ist zwischenzeitlich so groß, dass wir uns entschlossen haben mit der Vorstellung des von uns genutzten ViewRanger bei einer möglichen Entscheidungsfindung zu helfen. In unserem Bericht stellen wir die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Outdoor-App ausführlich vor. Im Vordergrund steht dabei die praxisnahe Verwendung sowohl unterwegs als auch in der Tourenplanung oder Nachbearbeitung am PC zuhause.
Obwohl das Angebot von ViewRanger auch kostenpflichtige Produkte enthält, liegt der Schwerpunkt auf die völlig kostenlose Nutzung einschließlich Zusammenstellung und Download von topografischen Offline-Karten.
Für Fragen oder Anregungen bitte gerne auf uns zukommen. Das Wanderpfa.de-Team

Dienstag, 3. Januar 2017

Wintersportlern stehen im Skigebiet Oberjoch jetzt alle Anlagen zur Verfügung

Bad Hindelang-Oberjoch (dk).

Traumhaftes Winterwetter mit viel Sonnen-schein – seit mehr als einer Woche herrscht im Skigebiet Oberjoch an den Bahnen und Liften Skispaß pur. In den kommenden Tagen dürfte sich die Zahl der Skifahrer und Snowboarder weiter erhöhen, da sich ausgiebiger Schneefall ankündigt und zudem ab Mittwoch, 4. Januar, auch die Grenzwiesbahn in Betrieb ist.

Somit stehen Wintersportlern im beliebten Allgäuer Familienskigebiet ab sofort täglich zwischen 8.30 Uhr und 16.15 Uhr alle Anlagen zur Verfügung. Vier hochmoderne Sesselbahnen bringen Wintersportler von den 1.200 Meter über Normalnull gelegenen Talstationen auf bis zu 1.563 Höhenmeter in luftige Höhen nach oben. Für Anfänger steht am Iseler außerdem ein Schlepplift am Idealhang parat. 

Exakt hier startet das Skigebiet Oberjoch ab Donnerstag, 5. Januar, in seine Nachtski-Saison 2017. Bis 21 Uhr ist die Piste am Idealhang beleuchtet. Im Scheinwerferlicht nationaler Medien stehen am Samstag/Sonntag, 4./5. Februar, im Skigebiet Oberjoch die besten Ski-Telemarker der Welt. 
Bereits zum fünften Mal trifft sich die Telemark-Elite zu einem Telemark-Weltcup-Rennen. Gefahren wird an der Grenzwiesbahn. Die Vorbereitungen zu diesem Spektakel laufen bereits. Zuschauer und Fans sind willkommen. Der Zutritt zum Rennhang ist kostenlos. Es besteht außerdem die Möglichkeit, das Rennen vom Streckenrand zu verfolgen. 


Kontakt: 
Bergbahnen Hindelang-Oberjoch AG 
Passstraße 44 
87541 Hindelang-Oberjoch 
Telefon: +49 8324 93399-0 
Fax: +49 8324 93399-30 
E-Mail: info@bergbahnen-hindelang-oberjoch.de 
Internet: www.bergbahnen-hindelang-oberjoch.de

(Quelle: Pressemitteilung Denkinger Kommunikation)

Montag, 7. November 2016

Buchbesprechung: "Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen" von Karl Gabl

Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen von Karl Gabl "Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen" von Karl Gabl
Untertitel: Die Berge, das Wetter, mein Leben.

erschienen 2016 im Tyrolia Verlag Innsbruck
ISBN:9783702235451
Seiten:240


Treffender als der offizielle Titel scheint mir der Untertitel „Die Berge, das Wetter, mein Leben“ mit dem fast schon alles gesagt ist, womit sich Karl Gabl, Wetterprophet und „Sturmguru“ aus seinem bisherigen Leben berichtet. 70 Jahre ist er alt – wie viele Höhenbergsteiger haben sich über Jahrzehnte auf seine Prognosen verlassen können. Ebenso wie Zehntausende von Normalbergsteigern, die sich wie ich, gerne auf die meist sehr zuverlässigen Vorhersagen der Wetterdienststelle Innsbruck verlassen. Was hat uns dieser Mensch, der nebenbei auch geprüfter Berg- und Skiführer ist, zu erzählen? Dass es nur eine kleine Auswahl aus der Fülle des Lebens sein kann, versteht sich dabei von selbst.

Zum Inhalt:
Über 20 eigene Geschichten sind es geworden, die Professor Karl Gabl zu Papier gebracht hat. Den Anfang bilden Kindheitserinnerungen aus der Nachkriegszeit. Amüsant zu lesen ist der Bericht über das Entstehen der Bergleidenschaft; kaum zu glauben wie der Zehnjährige mit seinem Onkel und vier weiteren Kindern ohne Seil den Patteriol ersteigt. Ebenso staunenswert – vor allem wenn man die Ausrüstung Anfang der 70er Jahre bedenkt – ist die damals höchste Skiabfahrt vom 7492m hohen Noshaq, dem höchsten Berg Afghanistans. Eingeschoben sind kurze Berichte von Weggefährten wie Wolfgang Nairz, Thomas und Alexander Huber, Gerlinde Kaltenbrunner, Heinz Zak und vielen anderen, die bei ihren Unternehmungen weltweit von seinen Ratschlägen profitiert haben. Ralf Dujmovits bringt es auf den Punkt „Ihm habe ich ein großes Stück weit alle vierzehn Achttausender zu verdanken. Sowie alle meine Finger und Zehen.“

Die Geschichten wirken durchweg authentisch. Sehr eindrucksvoll berichtet Karl Gabl etwa von den 143 Lawinentoten im Winter 1954, von der vergeblichen Suche nach seiner Cousine Gertrud in einer Lawine am Rendl im Jahre 1976 und vom unbeschreiblichen Glück, von einer Lawine verschont zu bleiben, die über das eigene Haus hinwegfegt. Die dazu gehörigen Fotos aus dem Jahre 1988 lassen die Gewalt der Natur sichtbar werden. Besteigungen, Expeditionen und natürlich auch immer wieder das Wetter, von dem so oft der Erfolg eines Vorhabens und manchmal auch das eigene Leben abhängen.

Fazit:
Was bleibt zum Schluss? Der Stolz „mit fast 66 Jahren noch einmal auf einem Siebentausender zu stehen“? Nein es bleibt viel mehr, als es Karl Gabl in seiner Bescheidenheit selbst ausdrückt. Es bleibt der Eindruck eines imposanten, vielgestaltigen Lebenswerks. Prädikat: Unbedingt lesenswert.

(Buchbesprechung vom 05.11.16 © Gipfelsammler Claus)