Mittwoch, 27. April 2016

Wir zeigen euch mal was in dem Paket war....

Heute wollen wir euch endlich mal den Inhalt unseres Paketes vorstellen. Wir haben die Gelegenheit erhalten zwei Wanderschuhe aus der aktuellen KEEN-Serie zu testen. Es handelt sich hierbei um Premium-Modelle aus der Serie "European Made".

Der Gedanke von KEEN hinter der European Serie hatten wir in unserem ersten Beitrag bereits kurz angeschnitten. Der amerikanische Hersteller möchte auf den europäischen Bedarf zugeschnittene Schuhe näher am Kunden und direkt im Heimatmarkt entwickeln und produzieren. Hierbei ergeben sich für den Hersteller auch eine geringere Umweltbelastung entlang der Prozesskette was wir für sinnvoll halten. Im letzten Jahr hat KEEN im italienischen Montebelluna ihre erste europäische Produktionsstätte eröffnet. Zusätzlich sind unter dem Motto "Für Europa - von Europa" zwei weitere italienische Partner direkt in Entwicklung und Design eingebunden und es werden auch teilweise europäische Materialen verwendet.

Die beiden Topmodelle der neuen Frühjahr/Sommer-Kollektion tragen diese europäische Designhandschrift und empfehlen sich mit ihrer perfekten Kombination aus hohem Wohlfühl- und Schutzfaktor als vielseitige Begleiter für alle möglichen Outdoor-Aktivitäten.


Unser erster Testkandidat ist das Damenmodell des "Madeira Trail" in der Farbe Magnet/Ink Blue. Die blauen Akzente an Sohle und der Schnürung passen sehr gut zur Farbkombination. Es gibt noch die Farbkombination Brindle/Black, ein mittlerer Braunton mit schwarz kombiniert und ist etwas weniger auffällig...aber nicht weniger schick.
Der Madeira Trail ist für technisch anspruchsvolle Aufstiege und längere Rucksacktouren konzipiert. Dieser in Europa produzierte, hochwertige Wanderstiefel für Damen und Herren wird aus stark wasserabweisendem, geöltem Nubukleder gefertigt und ist mit Leder gefüttert. Robuste Metallösen kommen bei der Schnürung zum Einsatz. Bei der von KEEN verwendeten angesohlten Machart wird die PU-Zwischensohle direkt an das Obermaterial angespritzt. Sie ist dadurch besonders langlebig, widersteht der Verdichtung und bewahrt somit ihre hervorragenden Dämpfungseigenschaften auf jedem Untergrund. Ein integriertes PU-Fersenpolster, das in das dämpfende, herausnehmbare EVA-Fußbett greift, bietet optimalen Komfort und federt Stöße ab. Eine über die gesamte Schuhlänge integrierte Platte bringt zusätzliche Stabilität sowie Mittelfußunterstützung und die besonders strapazierfähige Zweizonen-Gummilaufsohle garantiert optimalen Grip. Der Madeira Trail ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von EUR 169,95 erhältlich, damit befinden wir uns für diesen Midcut Wanderschuhe im Mittelfeld dieses Segments. Schaut man sich Vergleichsmodelle von namhaften und etablierten Herstellern wie zum Beispiel Meindl oder Lowa an bekommt man hier einen gute Alternative für sein Geld.



Unser zweiter Testkandidat ist das Herrenmodell des "Wanderer Mid WP" in der Farbkombination Dark Earth/Golden Yellow. Optisch macht auch dieses Modell einen guten Eindruck und ist etwas weniger auffällig wie zum Beispiel die blau abgesetzte Sohlenseite unseres Madeira Trail. Für das Herrenmodell steht noch eine weitere Farbkombination in dunkelbraun mit roten Akzenten zur Verfügung, diese nennt sich dann Cascade Brown/Bossa Nova. Der neue Wanderer Mid WP für Damen und Herren trumpft mit einem Maximum an Vielseitigkeit auf. Dieser schlank geschnittene Premiumhiker mit seinem europäischen Fit& Feel wurde als Semi-Midcut konstruiert. Damit ist er eine großartige Option für alle, die die Flexibilität eines Halbschuhs mit dem Komfort und der größeren Unterstützung, die ein Midcut bietet, kombinieren möchten. Dieses "SUV"-Konzept ist maßgeschneidert für Menschen, die gerne in der Natur unterwegs sind, aber meistens auf Wegen und Pfaden bleiben.

Wo Knöchelschutz erwünscht und Flexibilität erforderlich ist, liefert der Wanderer die perfekte Mischung. Der voll ausgestattete Hiker wird mittels direkter Sohlenanspritzung gefertigt. Diese Technologie verbindet das hochwertige Obermaterial aus Nubuk- und Veloursleder direkt mit der PU-Zwischensohle, wodurch eine besonders hohe Lebensdauer erzielt wird. Der Semi-Midcut-Schaft ist ausgerüstet mit der KEEN.Dry-Membran, einem hydrophoben Mesh-Futter und einem mit weichem Leder gepolsterten Schaftabschluss. In die Zwischensohle wurde ein Fersenpolster integriert, das in das herausnehmbare EVA-Fußbett greift. Stöße werden dadurch maximal absorbiert und der Fuß zugleich komfortabel gebettet. Die Zweizonen-Gummilaufsohle maximiert den Grip und minimiert den Verschleiß. Der Wanderer Mid WP wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von EUR 159,95 angeboten, und befinden uns ebenfalls im oberen Mittelfeld dieses Segments.

Da wir zwei verschiedene Modelle parallel im Test haben werden wir neben dem Vergleich zu unseren anderen Wanderschuhen natürlich auch die beiden Modelle direkt miteinander vergleichen.



Ein wichtiger Aspekt beim Schuhkauf ist die Verlässlichkeit der Größenangabe, das ist besonders wichtig wenn man sich auch Online nach Schuhen umschaut. Hier können wir sowohl beim Damen- als auch beim Herrenmodell KEEN wirklich stimmige Größenangaben bestätigen. Die bestellten Testmodelle passen wie angegossen. Auf der Homepage von KEEN ist zudem eine Größentabelle mit zusätzlicher Angabe der Zentimeter hinterlegt. Sehr hilfreich und einfach nachzumessen. Die erste Anprobe hat also schon mal geklappt. Die ersten Trageproben auf kurzen Touren haben wir ebenfalls schon absolviert, wie es weitergeht erfahrt ihr hier in Kürze.

...Stay tuned! Grüße vom Wanderpfa.de-Team

Sonntag, 24. April 2016

Testbilder Panasonic FZ1000

Eine Auswahl von Bildern, die letzte Woche in Regensburg und Umgebung entstanden sind. Einige Aufnahmen sind zwar HDR-mäßig etwas frisiert worden, aber das Ausgangsmaterial wurde mit der FZ1000 von Panasonic gemacht. Die Arbeit mit der Kamera hat sehr viel Spass bereitet. Im Vergleich zur alten Bridge-Kamera ist doch viel Neues dabei, viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten, Herumprobieren, Programme der Kamera testen usw...Stay tuned! Grüße vom Wanderpfa.de-Team
   
   
 

Montag, 18. April 2016

Buchbesprechung: "Heinz Zak: Stubai - Die Berge und das Tal"

Das Buch "Heinz Zak: Stubai - Die Berge und das Tal" von Heinz Zak ist im Tyrolia Verlag erschienen.

Klappentext:
Von der weiten hochalpinen Gletscherwelt um Zuckerhütl und Wilden Freiger oder den dolomitenartigen Felszinnen der Kalkkögel über die erlebbare Urkraft des Wassers an den zahlreichen Seen, Wildbächen und Wasserfällen bis hin zu einzigartigen talnahen Kraftplätzen in der Natur: Das Stubaital und seine Berge sind zu allen Jahreszeiten ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger. Heinz Zak zeigt in atemberaubenden Perspektiven und einzigartigen Bildern die ganze Größe und Schönheit dieser Bergwelt und stellt die schönsten Wander- und Tourenziele vor: eine Hymne an die Freude, selbst in den Bergen unterwegs zu sein, und ein Fest für die Sinne.

Inhalt:
Beim Namen "Stubai" denken die meisten entweder an bekannte Gipfel wie Serles, Habicht, Zuckerhütl und Kalkkögel oder an die Skigebiete "Schlick 2000" und "Stubaier Gletscher". Dass das Stubaital, jenes 35 Kilometer lange Seitental des Wipptales südwestlich von Innsbruck, mehr zu bieten hat als Modegipfel und Skitourismus, beweist Heinz Zak in seinem Buch "Stubai – Die Berge und das Tal". Der frühere Hauptschullehrer Heinz Zak, Jahrgang 1958, wohnt in Scharnitz und ist als Extremkletterer mit den Stubaier Alpen sehr vertraut.

"Stubai – Die Berge und das Tal" ist in erster Linie ein Bildband. Das Buch zeigt überwiegend große, teilweise auch doppelseitige Landschaftsaufnahmen aus den Bergen rund ums Stubaital. Alle Aufnahmen werden ausführlich beschrieben. Ergänzt werden die Fotos jedoch von rund zwei Dutzend kurzen Texten. Darin beschreibt der Autor unter anderem den Stubaier Höhenweg sowie von ihm unternommene Kletter- und Skitouren. Je weiter man in dem Buch beim Lesen voranschreitet, desto eindrucksvoller, aber auch waghalsiger werden die Unternehmungen, die Heinz Zak beschreibt. So erzählt er davon, wie er eine Vollmondnacht im November auf dem Gipfel des Wilden Pfaffs in 3456 Metern Höhe verbracht hat, dann berichtet er von seinen Erstbegehungen in den Kalkkögeln und schließlich vom Slacklining zwischen dem 150 Meter hohen Ilmturm und der Westwand der Ilmspitze. Selbstverständlich werden all diese Aktionen mit Bildern untermalt.

Fazit:
Nicht nur für Freunde des Stubaitals, sondern für alle anderen Bergbegeisterten ist das Buch "Stubai – Die Berge und das Tal" absolut empfehlenswert. Die Landschaftsaufnahmen sind äußerst eindrucksvoll und machen richtig Lust, die Stubaier Berge auf eigenen Sohlen kennen zu lernen. Die als Text verfassten Bergerlebnisse des Autors, die überwiegend in der Ich-Perspektive geschrieben sind, wirken sehr lebendig und erwecken beim Leser den Eindruck, selbst bei der Tour dabei gewesen zu sein. Die Anordnung der Texte hat Heinz Zak sehr klug gewählt, da die Spannung beim Lesen immer mehr zunimmt, weshalb man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Ein wirklich rundum gelungener Bildband!

(Buchbesprechung vom 17.04.16 © Chris vom Alpic.net/forum)

Freitag, 15. April 2016

ALL MOUNTAIN #4 ab 15.04.16 erhältlich

ALLMOUNTAIN bietet journalistischen Tiefgang und erscheint in hochwertigem Druck zweimal im Jahr. Mit Stefan Glowacz hat ALLMOUNTAIN einen inspirierenden Herausgeber.

Sie werden gesetzt, akzeptiert, ignoriert und verschoben – Grenzen haben im Alpinismus eine zentrale Bedeutung. Aber wie erkennt man seine eigenen Grenzen? Und liegt die Faszination des Bergsteigens nicht gerade darin, regelmäßig an seine Grenzen zu stoßen und sie manchmal sogar zu überschreiten? Das Bergsportmagazin ALLMOUNTAIN hat zahlreiche »Grenzregionen« und »Grenzgänger« besucht und hat sie zum aktuellen Schwerpunktthema der Sommer Ausgabe gemacht.

ALLMOUNTAIN #4 1/2016 ist ab 15.04.16 zum Preis von 10,00 Euro im Handel oder unter www.delius-klasing.de portofrei erhältlich.

Weitere Themen aus dem neuen Heft sind auch auf www.allmountain.de zu finden. Gruß Oliver

Donnerstag, 14. April 2016

Unsere neue Tourenbegleitung: Panasonic Lumix FZ-1000

Es ist langsam an der Zeit gewesen: Eine neue kompakte Kamera hat Einzug in unsere Ausrüstung gefunden - die Panasonic Lumix FZ-1000.

Bei der Lumix handelt es sich um eine sogenannte "Bridge-Kamera" mit 1"-Sensor und 16fach optischem Zoom. Der Vorteil einer Bridge-Kamera liegt in deren Kompaktheit, d.h. von Makro bis Zoom hat man immer alles dabei, was keinen Objektivwechsel wie bei herkömmlichen Spiegelreflexkameras erforderlich macht. Hier mal ein kleiner Schnappschuss von heute Abend. Es handelt sich um ein Bild aus einer Serienaufnahme ohne Stativ bei max. optischem und digitalem Zoom (800mm). Ich selbst werde mich nach und nach mit der neuen Kamera beschäftigen und langsam an die umfangreichen Funktionen heranwagen.

In unserem Blog werde ich regelmäßig über Erfolge, Ernüchterung und Rückschläge berichten und wünsche mir dabei sehr, dass die Erfolge überragen.

Dazu eine passende Buchempfehlung: Landschaftsfotografie im Mondlicht.

Mehr Bücher zum Thema "Fotografie" sind auf unserer Bergliteratur-Seite zu finden.